Coronavirus und andere übertragbare Krankheiten: Hygienemaßnahmen in der Pflege | WIR + IRW

Coronavirus und andere übertragbare Krankheiten: Hygienemaßnahmen in der Pflege

Empfehlungen des Robert Koch-Institutes für Hygienemaßnahmen

Die aktuell* vorliegenden Informationen zur Epidemiologie des SARS-CoV-2 zeigen, dass eine Übertragung bei engem pflegerischem Kontakt zwischen Menschen möglich ist. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann eine Übertragung über Tröpfchen erfolgen und durch den Kontakt mit beispielsweise Körpersekreten und Ausscheidungen. Aus bisher bekannten Daten und Erfahrungen mit anderen Coronaviren und der Influenza leitet das Robert Koch Institut nun Hygienemaßnahmen ab, die auch in der KRINKO-Empfehlung „Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten“ erläutert werden. Laut RKI und WHO (World Health Organisation) ist gründliches Händewaschen aktuell die effektivste Methode um eine Ansteckung möglichst zu vermeiden.

 

Wie kann ich mich in der Pflege wirklich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen?

  • Nies- und Husten-Etikette: Wie eigentlich immer gilt: Niest und hustet immer in die Armbeuge und dreht dabei den Oberkörper von anderen Menschen weg.
  • Händewaschen: Für uns Pflegekräfte ist die Händehygiene das ganze Jahr über von immenser Bedeutung um uns selbst und andere möglichst nicht anzustecken: Das gilt nicht nur für den direkten Umgang mit den Patienten – auch vor Aufgaben wie dem Umgang mit Medikamenten, der Wundversorgung, dem Wechsel von Verbandsmaterial, der und Zubereitung von Essen und Getränken solltet Ihr unbedingt auf eine strenge Händehygiene achten.
  • Hände aus dem Gesicht: Versucht Euch so wenig wie möglich mit den Händen ins Gesicht zu fassen. Denn Viren können über den Kontakt mit den Schleimhäuten von Mund, Nase oder Augen übertragen werden.
  • Desinfizieren: Haltet Euch strikt an die vorgebebenen Desinfektionsrichtlinien Eurer Einrichtungen. Coronaviren gehören, wie auch die Grippeviren, zur Gruppe der "behüllten Viren", darum genügen laut RKI schon "begrenzt viruzide" Mittel, um sie unschädlich zu machen.

 

Fazit für Pfleger und dem Umgang mit dem Coronavirus:
Nicht in Panik verfallen, sondern richtig vorbeugen!

Auch wenn dramatische Zahlen zum Coronavirus und anderen ansteckenden Krankheiten die Angst vor Ansteckung verständlicherweise steigern: Bleibt ruhig. Für gesunde Menschen besteht in den meisten Fällen keine Lebensgefahr. Aber als Pfleger seid Ihr leider auch an vorderster Front und könnt sie übertragen und damit auch andere gefährden. Also seid ein Vorbild für Patienten und Angehörige, versucht ruhig zu bleiben und schützt Euch durch die oben genannten Maßnahmen.

*Stand: 03.03.2020

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